Hauskreisfreizeit 2016 - Kurs halten

14.05.16, Samstagmorgen, 08:30Uhr, Anleger Bensersiel,  das Wetter eher durchwachsen, kühl, windig, aber trocken. In der Ankunftshalle reges Treiben, sind alle da, ist das Gepäck richtig aufgegeben, hat jeder schon sein Ticket erhalten? Es herrscht eine allgemeine Freude darüber, dass es jetzt endlich losgeht, auf die Insel Langeoog.
Nach einer ruhigen Seefahrt und der Fahrt mit der Inselbahn, kamen wir im Bahnhof auf Langeoog an und wurden dort schon von Birgit und Hans-Jürgen Haller  (beide leiten das Haus Bethanien) erwartet, und nach einer kurzen Wanderung durch das Dorf erreichten wir unsere Herberge. Wir bezogen unsere Zimmer und nach einer kurzen freien Zeit gab es ein hervorragendes Mittagessen, was sich an den anderen Tagen auch nicht ändern sollte.
Nach einem gemeinsamen Start in die Freizeit mit Informationen und einem Kennenlernspiel, hatte jeder die Gelegenheit, in einer freien Zeit den Nachmittag mit Inselerkundung, Gesprächen bei einer guten Tasse Tee, oder einfach nur mit Ausspannen zu füllen.

Nach dem Abendessen stand dann der Tagesabschluss auf dem Programm. Eine kurze Einführung, mit Lied und Wortbeitrag, dann durften die Kinder zur Gute-Nacht-Geschichte mit Nantje verschwinden und die Erwachsenen wurden von Tanja und Sebastian durch eine Abendandacht geleitet, wobei für mich der Höhepunkt war, dass jeder, der wollte, seinen „Augenblick des Tages“ erzählen konnte.
Im Anschluss daran ließen wir den Tag ausklingen, es wurde gespielt, geredet oder noch einmal der Strand erkundet.
Der Sonntag begann, nach dem Frühstück, mit dem Pfingstgottesdienst  im Haus Bethanien. Gestaltet wurde er durch zwei Liedbeiträge des Hauskreises und zwei klassischen Instrumentalstücken (Flügel und Geige) und einer polarisierenden Predigt des Urlauberpastors.
Im Anschluss an den Gottesdienst stellte die christliche Malerin Birgit Reiersloh  einige ihrer Kunstwerke vor und eine Ausstellung ihrer Werke wurde eröffnet.
Das Highlight des Nachmittags war für die meisten die Kutschfahrt zur Meierei, die anderen waren an diesem Nachmittag entweder Schwimmen, Radfahren oder Spazieren, bis es dann wieder Abendessen und  den Tagesabschluss gab.  Ein besonderer Höhepunkt war dann für einige noch der Gospelchor in der Inselkirche, alle anderen haben auf vielfältige  Art und Weise den Tag ausklingen lassen, und wieder ging ein unvergesslicher Tag zu Ende.
Am Pfingstmontag und Dienstag begann der Morgen jeweils mit einer Andacht, die von Birgit Reiersloh  gehalten wurde. Nach einem, wie gewohnt, reichhaltigem Frühstück, ging es dann am Montag weiter mit Kinderprogramm von Nantje und dem „Café Bethanien“ für die Erwachsenen. An diesem inhaltlichen Vormittag mit Tanja und Sebastian ging es darum, wie ich geistlich geprägt wurde und durch wen. Es entwickelten sich intensive und sehr offene Gespräche zwischen Jung und Alt an wechselnden und kreativen Tischgruppen, was von allen Seiten als sehr positiv empfunden wurde.
Nach dem Mittagessen war die Führung mit den „Inselrosen“ (Fiona Wettstein, Birgit Haller) angesetzt. Wir trafen uns dazu am Bahnhof zu einer Zeitreise in die Vergangenheit der Inselgeschichte, von 1887 über die Kriegsjahre bis ca. 1970.  Unsere Inselrosen brachten uns an verschiedene historische Orte, mit immer wechselnden Kostümen, so erkundeten wir auf höchst interessante Weise die Geschichte der Insel  und ihrer Bewohner – von der Badefrau bis zu Lale Andersen. Am Abend wurden wir vom Haus mit einem Grillabend verwöhnt – danke den jungen Leuten aus unserer Gruppe, die für alle hinter dem Grill standen! Der Rest des Tages verlief dann so, wie die vorherigen Abende auch.
Kaum zu glauben, aber wahr, am Dienstag war schon wieder Abreisetag. Doch bevor es so weit war, gab es noch eine thematische Einheit mit Tanja und Sebastian, bei der es um unsere persönlichen Zugänge zum Glauben ging. Es war spannend, mit Hilfe eines Fragebogens herauszufinden, zu welchem Typ ich gehöre. Bin ich eher der praktische, der dienende, der intellektuelle… Typ? Es war wieder sehr interessant und eindrücklich, zu erfahren, welche Gedanken den einen oder anderen umtreiben, wenn es um Glauben und Gemeinde geht.
Und dann, das letzte Mal Mittagessen, anschließend Abmarsch zum Bahnhof, noch schnell ein Gruppenfoto, und fuhr die Inselbahn auch schon los. Tschüs Langeoog!
Es war eine tolle und bewahrte Fahrt mit sehr eindrucksvollen Erlebnissen und sehr entspannenden Zeiten, mit viel Lachen und sehr gutem Essen.
Mir ist klar, dass ich nur einen kleinen Ausschnitt widerspiegeln konnte, aber dennoch hoffe ich, dass ich euch ein Stück weit mit hinein nehmen konnte in eine wirklich tolle Zeit.


Ich freue mich schon auf das nächste Mal!

Ehrenfried Lüken

Orange - Familienfreizeit 2016

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