Gedanken zu Erntedankfest

Geschrieben von Sjut Albers.

Das Erntedankfest feiert die Gemeinde, um Gott für die Ernte zu danken. In Dankbarkeit erinnern wir uns an die Erträge in Gärten und Landwirtschaft: In der Kirche werden Feldfrüchte, Getreide, Obst, Gemüse und Blumen dekorativ aufgestellt, dazu kommen naturnahe Lebensmittel wie Mehl, Honig und Fruchtsäfte. Danken ist allerdings für einen Landwirt nicht leicht, wenn das Wetter wie in diesem Sommer die Erträge stark beeinträchtigt hat, danken fällt manchem Gärtner schwer, wenn Obst und Gemüse nicht mehr so gut wie früher gedeihen. Zunehmend wird Dank als überflüssig angesehen, denn mit dem erarbeiteten Geld lässt sich alles kaufen, was gebraucht und gewünscht wird. Aber blicken wir nicht zu sehr auf uns und sehen nicht die ärmlichen und katastrophalen Verhältnisse in anderen Bereichen der Welt? Sind wir nicht in Gefahr, im Wohlstand für das Gute und Schöne blind zu werden? Dankbar können wir sein für ausreichende Nahrung, mit der wir uns täglich und gesund ernähren, dankbar auch für Kleidung und Wohnung, für Arbeit und Freizeit, für Freunde und Familie, für Liebe und Geschenke, für Gut und Geld, für Menschen und Institutionen, auf die wir angewiesen sind, für Ordnung und Sicherheit, für Frieden und Freiheit. Zusammengefasst können wir dankbar sein für das, was wir haben und auch für das, was wir nicht brauchen. Die segnende Hand Gottes kommt mir am Erntedank in besonderer Weise ins Bewusstsein. Sag doch einfach mal Danke – zu einem Menschen und zu Gott!

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