Impuls August

Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefs,

mit dem „Himmelreich“ ist das so eine Sache. Kommt es erst in der Zukunft? Ist es längst angebrochen? In der frühen Zeit der Gemeinde hatten viele Christinnen und Christen die Hoffnung, das Reich Gottes würde noch zu ihren Lebzweiten anbrechen. Das hat sich nicht erfüllt. Gott hat wohl eine andere Zeitrechnung. Vielleicht können wir dieses „nahe“ verschieden verstehen. Mit dem Kommen von Jesus ist das Himmelreich angebrochen. In Lukas 17,21 redet Jesus davon, dass das Reich Gottes mitten unter uns ist. Und gleichzeitig erwarten Christen das zukünftige Kommen des Himmelreichs. Mit den Worten des Glaubensbekenntnisses erwarten wir die „ Auferstehung der Toten und das ewige Leben“. Diese Spannung, dass das Himmelreich schon da ist und noch nicht vollendet ist gilt es auszuhalten.

Mir ist wichtig, dass ich Gott und Jesus durch den Heiligen Geist ganz nahe weiß. Die Gegenwart Gottes, die Herrschaft Gottes, das Wirken Gottes ist mitten unter uns. Wir spüren das, wenn das Wort von dem liebenden Gott und Vater, von dem versöhnenden Christus und von der Kraft des Heiligen Geistes gesagt wird und Menschen Vertrauen fassen und berührt werden. Wir spüren etwas davon, wenn Menschen aus dem Geist Gottes und Jesu Christi ihr Leben gestalten und handeln. Manchmal wünschen wir uns das Himmelreich sichtbarer unter uns. Dann gilt es, davon zu reden und so zu leben, dass ein Stück Himmel unter uns sichtbar wird. Im Vertrauen auf diese Nähe Gottes und Christi grüße ich alle herzlich und wünsche den Segen Gottes.

Pastor i.R. Andreas Fellenberg

 

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