Angedacht - September

Liebe Leserin, lieber Leser,

Pastorin Bärbel Krohn-Blaschkees gibt sie, diese Verse, über die ich immer wieder stolpere! Ob es sie auch in Ihrem/ Deinem Leben gibt, weiß ich nicht. Aber mich fasziniert es immer wieder, wenn bestimmte Verse mir zu bestimmten Zeiten meines Lebens über den Weg kommen. Immer im Sommer ist die Zeit, in der Umbrüche in meinem Leben gewesen sind. 1996 zum Beispiel wurde ich im Sommer aus dem Vikariat verabschiedet. Und es war der 9. Sonntag nach Trinitatis, zu dem der Wochenspruch gehört „Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.“ (Lukas 12, 48) Damals war dieser Vers mir Trost und Herausforderung zugleich, gehörte ich doch zu den ersten fünf Vikaren in der Oldenburgischen Kirche, von denen nur 3 eine Stelle bekommen haben. Und ich hatte keine in Aussicht. So war mir der Vers Zuspruch und Herausforderung, dass bei all dem, was mir an Gaben anvertraut ist, die Zeit kommen wird, in der wieder viel gefordert werden wird.

 

Als ich am 1. August 1999 in Delmenhorst in den Dienst der methodistischen Kirche eingeführt wurde, war es auch der 9. Sonntag nach Trinitatis. Und dieser Vers begleitete den Gottesdienst als Grundton, weil ich hoffnungsfroh einen neuen Dienst antreten konnte. In diesem Jahr trifft dieser Vers nicht den Sonntag meiner Einführung. Dennoch wurde ich in diesen Tagen wieder daran erinnert und freue mich, dass ich mit Euch Geschwistern erleben kann, dass Gott sich immer wieder zu seinen Zusagen stellt und uns mit Gaben beschenkt und uns dann aber auch herausfordert, sie einzusetzen. In der kurzen Zeit, die ich in diesem Jahr schon viele Begegnungen in Neuschoo hatte (Jubiläum, Gespräche, Zeltlager), sehe ich, wie viele Gaben Gott der Gemeinde Neuschoo und Menschen darin anvertraut hat und sehe fasziniert, wie diese Gaben entdeckt, gelebt und zum Segen für andere eingesetzt werden.

„Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.“ Dieser Vers kann vielleicht auch für Sie und Dich ein Leitvers werden. Er kann herausfordern, die eigenen Gaben zu entdecken. Denn, dass wir von Gott beschenkt sind, ist keine Frage! Manchmal gilt es nur, diese Gaben noch zu entdecken! Er kann ermutigen, wenn der Weg gerade dunkel scheint, dass Gott mit uns auf dem Weg ist und wir vielleicht gerade auf dem Wegstück sind, dass besonders viele Herausforderungen bereithält. Der Vers kann fröhlicher Ausblick sein, dass Gott mit jeder und jedem seinen Plan hat und ihn auch zeigen wird.

Als Gemeinde Neuschoo dürfen wir uns reich beschenkt wissen und miteinander entdecken, welche Wege Gott noch für uns vorsieht, um die von ihm geschenkten Gaben zum Segen für andere möglichst gut einzusetzen.
Darauf bin ich gespannt und freue mich!

Herzliche Grüße
Bärbel KrohnBlaschke

Kontakt

EmK Neuschoo
Bärbel Krohn-Blaschke
Franz-Klüsner-Weg 7
26487 Neuschoo

Telefon: 04975 504
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