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10:00 Uhr Gottesdienst

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Tag, an dem ich diese Andacht schreibe, ist der, an dem wir vor zwei Jahren den ersten gestreamten Gottesdienst gefeiert haben. Was hat sich in diesen 24 Monaten alles ereignet! Inzidenzzahlen niedrig, Inzidenzen hoch, Delta-Virus oder Omikron; Quarantäne, Impfen, Boostern – gibt es da noch mehr Worte, die eigentlich keiner mehr hören will? Mir geht es zumindest so, dass ich einfach nur hoffe, bald wieder unverkrampft mit allen umgehen zu können.

Aber ist das die Hauptsorge in diesen Tagen? Oder ist es nicht vielmehr die Sorge um Menschen in der Ukraine? Ist es die Sorge um Lebensmittel oder Gas, die knapp werden könnten? Was treibt uns in diesen Tagen um?

Mich tröstet bei aller Unruhe, dass wir wieder (wie gewohnt?) auf Karfreitag und Ostern zugehen. Die Unruhe bleibt. Aber Feiertage wie Ostern oder Weihnachten können uns helfen, den Blick so auszurichten, dass wir die Unruhe und Sorge ertragen können.

Als Monatsspruch für April wurde ein Wort aus dem Johannesevangelium ausgesucht: Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und sie berichtete, was er zu ihr gesagt hatte. (Johannes 20, 18) Zuvor ist Maria aus Magdala Jesus begegnet. Eine Begegnung, mit der sie absolut nicht gerechnet hatte. Eine Begegnung mitten in ihrer Trauer darüber, dass Jesus am Kreuz gestorben war. Und nun hatte sie seinen Leib den Vorschriften entsprechend behandeln wollen. Aber sie traf nur einen Mann an, den sie für den Gärtner hielt. Ihre Augen waren so sehr auf ihre eigene Traurigkeit gerichtet, dass sie in der Person, die ihr begegnete einen Fremden vermutete.

Aber Jesus nennt sie beim Namen. Er spricht sie an. Als sie ihren Namen aus seinem Mund hört, klärt sich ihr Blick und sie kann sich ihm zuwenden und erkennen.

So eine Begegnung wäre so wünschenswert in unseren Tagen! Unser Blick ist auf die Sorgen und Nöte gerichtet, die Corona und der Krieg in der Ukraine hervorrufen. Wie schön wäre es, mittendrin zu erfahren, dass Jesus uns beim Namen ruft und wir ihn erkennen, weil sich unser Blick klärt und ER erkennbar wird!

Und dann nicht stumm bleiben! Dann erleben, dass ER uns zu den Menschen um uns herum sendet, um ihnen davon zu erzählen, dass Jesus uns persönlich erreicht hat und unseren Blick von den Sorgen weglenken konnte!

So wie Maria sich zu den Jüngern senden ließ. So wie sie dann davon berichtete, was sie am Grab gesehen hatte!

Diese Ostererfahrung wünsche ich uns, dass unser Blick wieder ausgerichtet wird auf den Grund und Vollender unseres Glaubens! Das wünsche ich uns, dass in aller Not und Sorge wir dennoch erleben, dass wir getragen, gehalten und geführt bleiben in allem, was wir tun und lassen.

Bleibt behütet!

Eure/Ihre  Bärbel Krohn-Blaschke

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Pastorin Bärbel Krohn-Blaschke
Bärbel Krohn-Blaschke

Gottesdienstzeiten

Sonntags - 10:00 bis 11:00 Uhr

Während der Gottesdienste findet ein Kindergottesdienst mit Kleinkindbetreuung in den Gemeinderäumen statt.

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