Dank

Dank„Gott baut ein Haus, das lebt, aus lauter bunten Steinen, aus großen und aus kleinen, eins, das lebendig ist.“ (Text von Waltraud Osterlad, 1974, Gesangbuch 407). Ein „geistliches Haus aus lebendigen Steinen“, das bezieht sich auf 1. Petrusbrief Kapitel 2, Vers 5.

Mit diesen Worten sage ich Danke für alle Mitarbeit in unserer Gemeinde Neuschoo. Es ist eine äußerst vielfältige Mitarbeit. Viele Dienste werden getan, um am lebendigen Haus der Gemeinde zu bauen. So in Leitung, Gremien und Verwaltung. Oder in Verkündigung und Gestaltung der Gottesdienste. Oder mit der Musik. Oder in der Arbeit mit Kindern und jungen Menschen. Oder in praktischen Diensten, die nötig und wichtig sind, um Gemeinde lebendig zu gestalten.
Sie merken, ihr merkt, dass ich weder Namen nenne noch einzelne Aufgaben hervorhebe. Ich möchte weder jemanden übersehen noch jemanden hervorheben. Alle Dienste sind wertvoll. Und alle Dienste sind nötig.
Ich freue mich, dass es in unserer Gemeinde eine so große und lebendige Dienstgemeinschaft gibt. Ich entdecke bei Vielen eine große Freude über die Gemeinde. Und ich sehe, dass unsere Dienste Ausdruck unseres Glaubens sind.
So sage ich ganz herzlich Danke für alle Dienste, die in der Gemeinde getan wurden und werden. Gott segne alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gott segne alle Dienste und schenke Freude daran.

Pastor i.R.
Andreas Fellenberg

Impuls Februar/März 2019

Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefs,

beim ersten Hinsehen und Hinhören ein merkwürdiges Wort. Es klingt nach Vertrösten. Den Leiden dieser Zeit steht die Herrlichkeit in Gottes Zeit entgegen.

Woran leidet unsere Zeit? Am zunehmenden Egoismus, in dem jede und jeder nur sich selbst und den eigenen Vorteil sieht? An ungerechten Strukturen in der Welt, durch die die armen Länder keine Chance auf eine gute Entwicklung finden? An mangelnder Bereitschaft zum Frieden, dem die Interessen der Mächtigen entgegenstehen? An unmäßigem Reichtum und tiefster Armut, denn beides zerstört die Gemeinschaft aller Menschen?

Und natürlich sehen wir das Leiden, das Menschen ganz persönlich befällt: Abschiede von lieben Menschen, Krankheiten und Lebenskrisen.

Nein, wir wollen nicht leiden. Wir wollen uns auch nicht mit dem Leid anderer befassen.

Unsere Sehnsucht ist, dass wir Glück, Erfolg oder wenn wir es vom Glauben her sehen Segen erleben wollen. Warum auch nicht. Das ist doch ein berechtigter Wunsch.

Wir sollten die Leiderfahrungen von Menschen, gleich ob sie uns nun sehr persönlich betreffen oder ob sie die Welt und die Menschheit betreffen, nicht klein reden. Doch, das Leiden fällt ins Gewicht, wenn wir davon betroffen sind. Und wir dürfen nicht vertrösten auf ein Jenseits, in dem alles Leiden überwunden ist. Wo wir gegen das Leiden angehen können, wo wir Veränderung schaffen können, wo wir Leiden lindern können, müssen wir uns einsetzen.

Paulus bringt dennoch einen wichtigen Gedanken ein. Es ist der Gedanke der Hoffnung, die uns Christinnen und Christen leitet. Diese Welt mit all ihrer Ungerechtigkeit, mit dem mangelnden Frieden, mit aller Leiderfahrung ist nicht das Ende. Es kommt mehr. Paulus nennt das „Herrlichkeit“. Sie bricht an, wenn Gottes neue Welt kommt. Sie wird uns geschenkt in Gottes Ewigkeit. Gott verbindet die Botschaft der Hoffnung auf seine neue Welt mit Christus. Darum ist, so sagt Jesus es, das Reich Gottes auch schon mitten unter uns. Die Herrschaft Gottes ist angebrochen mit dem Kommen von Jesus, mit seiner Botschaft der Versöhnung, mit seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung. Und die Herrschaft Gottes wird vollendet am Ende aller Zeit.

Dieses Leben ist uns von Gott anvertraut. Darum ist es wichtig und wertvoll. Die Botschaft der Hoffnung dürfen wir uns zusagen lassen. Sie nimmt uns hinein in Gottes Herrlichkeit.

Der Blick in den Zusammenhang des Bibelwortes lohnt. Die ganze Schöpfung und mit ihr die Menschheit sehnt sich nach Erlösung. Nach Heilwerden. Nach Rückkehr zu paradiesischen Zuständen. Dieses Heil können Menschen nicht geben. Gott schenkt es mit Christus. Am Ende dieses Kapitels bündelt Paulus darum seine Botschaft.  Nichts und niemand kann uns von Gottes Liebe trennen. Und Gottes Liebe wird in Christus sichtbar.

Pastor i.R.
Andreas Fellenberg

Projektchor zum Weltgebetstag 2019

Herzliche Einladung zum Projektchor für den Weltgebetstag der Frauen am 1. März 2019 um 19:30 Uhr. Wer Lust hat unter der Leitung von Heyo Müller vorgeschlagene Lieder aus Slowenien mit uns zu singen ist herzlich willkommen.
Wir proben am 06.02; 13.02. und am 20.02, jeweils mittwochs um 19.30 Uhr in Neuschoo in den Gemeinderäumen und singen zum Abschluss am Freitag, den 01.03 um 19.30 im Gottesdienst.

Weltgebetstag 2019

 Herzliche Einladung
„Kommt, es ist alles bereit!“ das ist der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2019, unter dem auch Frauen aus den Kirchengemeinden Blomberg, Neuschoo, Ochtersum, Roggenstede, Westeraccum, Westerbur und Westerholt diesen Gottesdienst feiern wollen. Frauen aus Slowenien haben hierfür das Thema vorbereitet. Der Weltgebetstag ist die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen, und ihr Motto lautet: „Informiert beten – betend handeln“. Er wird in über 170 Ländern in ökumenischen Gottesdiensten begangen. Vor Ort bereiten Frauen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam die Gestaltung und Durchführung der Gottesdienste vor, wie es auch Frauen aus den oben genannten Kirchengemeinden tun.
Im Jahr 2019 findet der Weltgebetstag der Frauen in unserer Gemeinde in Neuschoo statt. Das Vorbereitungsteam lädt herzlich alle Frauen (und ausdrücklich auch Männer) zu Freitag, 1. März 2019, 19.30 Uhr, zur Teilnahme ein. Im Anschluss an den Gottesdienst wird es Tee und Kuchen geben.

Familiengottesdienst am 03. März 2019

Im Rahmen der Aktion "Kinder helfen Kindern" der EMK-Weltmission feiern wir am 03.03.2019 um 10 Uhr einen Familiengottesdienst. Das Motto von „Kinder helfen Kindern“ lautet in diesem Jahr „Für Dich“ – „Para Você“. Mit der Spendensammlung werden spezielle Projekte im Amazonas-Gebiet gefördert. Die Methodistische Kirche in Brasilien bietet seit 18 Jahren Veranstaltungen mit dem Namen »Schatten und Frisches Wasser« an, in denen Kinder und Jugendliche Gottes Liebe erfahren. Anschließend laden wir zum Tee ein. Gegen eine Spende bieten wir verschiedene Kuchen an.

Schon heute bedanken wir uns für Eure Unterstützung.
Heike Freese

Passion 2019

Am 6. März beginnt mit Aschermittwoch die Passionszeit. Die Passionszeit ist im Lauf des Kirchenjahres eine wichtige Zeit. Sieben Wochen sind es dann bis Ostern.
In der Tradition hat die Passionszeit einen eigenen Charakter. Es war eine Fastenzeit, in der etwa auf Fleisch verzichtet wurde. Der Sinn lag nicht so sehr im Verzicht, sondern vielmehr in der Ausrichtung auf Gott. In Passionsandachten, den Gottesdiensten und der persönlichen Zeit mit der Bibel haben glaubende Menschen sich eingelassen auf die Leidensgeschichte Jesu Christi. Und auf die Botschaft, die uns darin verkündigt wird.
Die Kirchen haben diesen Charakter der Passionszeit wieder entdeckt. In Aktionen wie „Sieben Wochen ohne“ wird Verzicht eingeübt und gleich-zeitig die Begegnung mit Gott, mit Christus möglich.
Die Sonntage der Passionszeit tragen alle besondere Namen: Invokavit, Reminiszere, Okuli, Lätare, Judika, Palmarum. Die-se Namen richten sich nach Bibelversen, die diesen Sonntagen zugeordnet sind, und zwar nach dem ersten Wort eines lateinischen Bibelverses.

Ein Beispiel: Der Sonntag Invokavit hat seinen Namen nach einem Vers aus Psalm 91,15. Dort heißt es: Er ruft mich an (Invokavit), darum will ich ihn erhören.
Die Passion ist ein Weg mit Jesus. Er hat das ganze Land durchwandert, in vielen Dörfern und Städten Gottes Wort gesagt, manche Zeichen getan. Nun macht er sich den Weg nach Jerusalem. Dort erwarten ihn Verurteilung und Tod.
Paulus stellt das Wort vom Kreuz (1. Korinther 1,18) in die Mitte unseres Glaubens. Wir können Jesus nur sehen als den Mann am Kreuz und den Auferstandenen. Das gehört zusammen.
Ich möchte bewusst durch diese Passionszeit gehen – und das Wort der Erlösung, der Freiheit und Rettung hören.

Pastor i.R.
Andreas Fellenberg

Kontakt

EmK Neuschoo
Franz-Klüsner-Weg 7
26487 Neuschoo

Telefon: 04975 504
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Aus dem Gemeindeleben

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