Bericht von der Norddeutschen jährlichen Konferenz 2018 in Berlin

Ein subjektiver Gang durch das Konferenzgeschehen:
Die Lankwitzer EmK hat wieder einmal alle Erwartungen übertroffen. Sie haben nicht nur einen geschützten Raum für die Konferenz geschaffen, sondern sich liebevoll um alle Belange der Konferenzteilnehmer/innen gekümmert – vom Eröffnungsgottesdienst bis zu den Schlussanträgen. Im Eröffnungsgottesdienst wurden wir bildhaft, durch ein Anspiel für das Anglerherz, in das Thema „Dranbleiben“ hineingenommen. Wer zu früh aufgibt verpasst den Preis. In diesem Fall war es ein
echter Fisch.

Wer schon oft bei der NJK war fragt sich manchmal: The same procedure as every year? Dieselbe Vorgehensweise wie jedes Jahr? Doch weit gefehlt, denn unsere Konferenz entwickelt sich und seitdem wir das Thema Zukunftsprozess haben, wird von Jahr zu Jahr deutlicher, dass wir nicht nur eine Rettung unserer Kirche anstreben, sondern unseren Auftrag von Gott für die Menschen dieser Welt neu in unser Herz schreiben lassen wollen.
Ja, wir haben über viele der „alten Geschichten“ geredet: Finanzen, zu wenig Pastoren/Pastorinnen, kleiner werdende Gemeinden, doch ohne die fatalistischen Nachklänge der Vergangenheit. Ja, wir
sind nicht gerade in einer glücklichen Lage, aber wir haben in Bibelarbeiten gehört, dass manchmal die Not groß genug sein muss, damit man bereit wird für Veränderung und wir müssen zusammenrücken, damit das Klima um uns herum besser wird.
Was können wir noch tun? Wir können Gott vertrauen, wir können raus gehen aus unseren Häusern, wir können Initiativen zulassen. Z. B. Die Jugend hatte eine Idee und hat kurzerhand beschlossen,
das machen wir jetzt. Sie haben eine Gebetskette „Pray Forward“ organisiert, die überall am 30.04.2018 um 12 Uhr Ortszeit für die Bischofskonferenz beten will, die zum Thema Vielfalt tagt.
Die Digitalisierung geht nicht spurlos an der NJK vorbei. Es wurden Anträge gestellt, damit die Möglichkeiten für papierfreie Konferenzen und Live-Stream-Übertragungen in Gottesdiensten geprüft werden.
Am Freitag wurde zum Abend der Gemeinschaft eingeladen. Auch in diesem Jahr gehörte das Gedenken der Heimgegangen und das Ehren der Jubilare dazu.

Wir haben auch zahlreiche Laienmitglieder geehrt, die zum letzten Mal bei der NJK gewesen sind. Matthias Wichers und Heinz-Jürgen Sanio geben zudem ihre Aufgabe als Distriktslaienführer auf. Für die Mitarbeit aller Laien in der Konferenz und in den Gemeinden sind wir unendlich dankbar! Auch Pastor Aaron Gaisie-Amoah wird uns verlassen. Er wird im Sommer zu einem höheren Dienst nach Ghana berufen. Wir danken ihm für seinen Dienst in Hamburg und wünschen Gottes Segen für
seinen weiteren Weg.

Dankbar waren wir auch für alle Grußworte aus nah und fern. Ein Wort von Pastor Musi Losaba, Missionssekretär der methodistischen Kirche im Südlichen Afrika, bleibt in Erinnerung: „Ubuntu“ I am because you are. You are because I am. Ich bin, weil du bist. Du bist, weil ich bin. Für ihn bedeutet dranbleiben, dass man nicht immer physisch anwesend sein muss um sich gegenseitig zu unterstützen. Die Mission im südlichen Afrika ist ermutigt durch das Wissen, dass wir sie unterstützen.
Noch ein paar Sätze zu den Pastoren/Pastorinnen, die im kommenden Jahr eine kleine Gehaltserhöhung bekommen könnten, damit sie endlich 100% der ZK Gehaltstabelle bekommen, das hängt aber von den finanziellen Möglichkeiten der NJK ab. Es könnte auch sein, dass sie vier Sonntage mehr im Jahr dienstfrei haben dürfen. Der Antrag dafür wurde allerdings an die KoD verwiesen.
Ist unser Dienstzuweisungssystem veraltet? Das könnte sein, so wird sich eine Arbeitsgruppe weiter damit beschäftigen, mögliche Alternativen für die nächste Konferenz 2019 in Braunfels vorzubereiten.
Am Samstag lud die Jugend ein: “Der Weinstock und die Reben - Dran bleiben!“ Auch im Bereich Jugendwerk gibt es Veränderungen. Die Jugend hat sich beim Konferenzjugendabend von Stefan von Twardowski verabschiedet, der seine Tätigkeit an der Theologischen Hochschule Reutlingen aufnimmt, und durfte Dirk Liebern neu in der Arbeit mit Jugendlichen begrüßen.
Das Jugendwerk sucht auch nach einem neuen Konzept für die Personalaufstellung. Werden wir den Mut und das Vertrauen aufbringen, die notwendigen Mittel zu investieren?
Nun, wie geht es weiter mit der NJK? The same procedure as every year? Ich denke nicht! Wir sind (wieder) im Gespräch. Wir lernen dazu. Wir lernen loszulassen, damit Neues entstehen kann durch die Gnade Gottes. Wir bleiben dran, weil wir das Beste in unserer Mitte haben, das dieser Welt je passiert ist: Jesus Christus! Wir werden dranbleiben, damit wir aufbrechen können!

Rückblick 40-Tage-Aktion: Expedition zum Anfang

Nun ist sie schon wieder vorbei: unsere diesjährige 40-Tage-Aktion! Insgesamt 41 Personen, gut durchmischt durch alle Altersstufen, haben sich miteinander auf eine besondere Expedition durch das Markus-Evangelium begeben. Aufgeteilt auf 5 Gruppen, die sich entweder nachmittags oder abends getroffen haben, haben wir die Inhalte des dazugehörigen Buches von Klaus Douglass und Fabian Vogt vertieft, Fragen gestellt und Fragen miteinander beantwortet. Ein gutes und inspirierendes Buch, das viele sehr angesprochen hat, war unser täglicher Begleiter!
Die beiden Verfasser haben sich für das Markusevangelium entschieden, weil es einerseits das älteste Evangelium darstellt und es in seiner knappen und prosaischen Art wenig „schmückendes Beiwerk“ in sich trägt. Andererseits finden sich im Markusevangelium auch viele befremdliche Züge von Jesus: diese Tatsache sahen die beiden Autoren als Herausforderung, unseren über die Jahre oftmals weichgespülten Jesus wieder etwas zurechtzurücken. Ob es Ihnen gelungen ist?
Ich denke, ja! An vielen Stellen hat es sehr interessante Gesprächsgänge gegeben, bisherige Anschauungs- und Be-trachtungsweisen wurden auf den Prüfstand gestellt bzw. erweitert oder gar differenziert. Dabei ging es nicht in erster Linie darum theologische Richtigkeiten zu vermitteln, sondern hinter allem die Leben verändernde Botschaft in der Person Jesus sichtbar werden zu lassen. Dabei haben uns wochenweise Themen wie „Wie beginnt etwas Neues“, „Wie man einengende Strukturen überwindet“ oder „Wie das Leben den Tod überwindet“ beschäftigt.
Rückblick
Am Ende steht die Frage: Was bleibt? Was habe ich mitgenommen? Wie lasse ich mich
selbst verändern und wie breche ich zu neuen Ufern auf? Wie sieht meine Nachfolge künftig aus? – Klaus Douglass schreibt dazu: „Nachfolge erwächst nicht aus moralischer Verpflichtung, sondern aus Vertrauen. Das Geheimnis eines erfüllten Lebens heißt Hingabe.“ Und er erklärt, dass viele davon träumen, etwas mehr von der Fülle zu erfahren, von der das Neue Testament redet. Aber sie schaffen keinen Raum für die Begegnung mit Christus. Es ist an der Zeit, aufzubrechen, um dem Neuen durch Christus in uns Raum zu geben. Die Auferstehung und die Osterfreude geben uns allen Grund dazu. An ihr sollten wir nicht zu schnell vorüber gehen, sondern uns ganz bewusst auf das Zentrum unseres Glaubens neu ausrichten, ja, daraus Kraft schöpfen.
Klaus Douglass und Fabian Vogt haben uns auf sehr ansprechende Weise die Anfänge der Jesus-Geschichte wieder neu vor Augen gestellt. Doch das war erst der Anfang! In diesem Anfang liegt die berechtigte Hoffnung, dass es auch für unser Leben einen neuen Anfang geben wird: ein neues Kapitel meiner Geschichte mit Gott.
Tanja Lübben

Rückblick Kohlessen Seniorenkreis 2018

Zum alljährlichen Kohlessen machten wir uns am Freitag, den 12. Januar 2018 auf. Mit 20 Personen trafen wir uns diesmal im Hotel „Nordstern“ in Ostbense.

Eine festlich gedeckte Tafel in einem schönen Raum erwartete uns. Wir waren eine fröhliche und lustige Seniorenschar, diesmal unter der neuen Leitung von Erika Janßen. Das Essen war sehr gut und wir hatten viele gute Gespräche und eine schöne Gemeinschaft. Nach einer kurzen Mittags-pause, die einige Senioren nutzten um über den Deich an die Nordsee zu gehen, ging es weiter mit Kaffee, Tee und Kuchen. Ich denke, der Nachmittag wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Bei dieser Gelegenheit möch-ten wir nochmals an alle Senioren unserer Gemeinde die Bitte richten, ob sie nicht mitmachen wollen. Wir treffen uns jeden ersten Freitag im Monat um 14.30 Uhr in unseren Gemeinderäumen. Tee und Kuchen gibt es immer.

Kontakt

EmK Neuschoo
Franz-Klüsner-Weg 7
26487 Neuschoo

Telefon: 04975 504
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